Finkenwerder-Teufelsbrück-Ohlsdorf

Vor einer Woche war ich wieder auf dem 2. Grünen Ring unterwegs – leider bei Regen und 16 Grad .. Von Landungsbrücken ging es zunächst mit der Fähre nach Finkenwerder und von dort nach Teufelsbrück. Hier beginnt die offizielle Route des 2. Grünen Rings.

Es ist erstaunlich, wie grün Hamburg ist und wieviele Kleingärten es dort gibt… Gerade hat man eine Hauptverkehrsstraße überquert und kurz danach befindet man sich in einem Kleingartengelände, in verlassenen ländlichen Gebieten oder einem Park.. Der Weg ist oft nicht ganz einfach zu finden, die Beschilderung ist manchmal schlecht zu sehen. Am besten Navi und Karte mitnehmen! Die Tour endete am S-Bahnhof Ohlsdorf, danach hat sich noch eine Einkehr in der Ratsmühle am Ratsmühlendamm angeboten. Wegen des schlechten Wetters waren wenig Leute unterwegs. Ein ausführlicherer Bericht erscheint in der nächsten Ausgabe von Hamburg-Nordost.

Interaktive Radkarte des 2. Grünen Ringes

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Bevor der Mai geht..

.. hier noch ein paar Zeilen und Fotos ..

In den letzten acht Wochen habe ich es tatsächlich geschafft, mein Journalismusstudium abzuschließen. Ich habe recherchiert, Reportagen, eine Glosse, eine Rezension, zwei Portraits, einen Bericht und Kommunikationskonzepte geschrieben, fotografiert, ein Interview geführt und Texte redigiert. Es waren lehrreiche Ausnahmewochen. Ich hatte frei, habe draußen gearbeitet, und das bei „Kaiserwetter“. Gestern habe ich die letzte Arbeit abgegeben. Einen Tag vor dem allerletzten Abgabetermin! :-).

Für das Magazin Nordost war ich aber auch unterwegs – diesmal auf dem sogenannten „2. Grünen Ring“ in Hamburg. In der Juniausgabe kommt ein Bericht darüber.

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Henstedt Ulzburg – der Weg ist das Ziel

Am Sonntag habe ich meine erste Radtour des Jahres gemacht – nach Henstedt-Ulzburg bei 25 Grad. Und nun sind schon wieder nur 4 Grad… brr.. Ziel war ein Flohmarkt in Henstedt-Ulzburg. Als ich den erreichte, waren die meisten Aussteller schon wieder beim Einpacken.. ;-). Macht nichts, das Flohmarkterlebnis und die Tour waren herrlich und sehr empfehlenswert..

Unterwegs gab es viel Interessantes am Wegesrande zu entdecken, als da waren…

… die Kieskuhle Jersbek, das Restaurant Waldesruh, Jersbek, das Gutscafé Bargfeld (Abstecher zur alten Burg möglich), Wakendorf II, die Oberalsterniederung mit einem Aussichtspunkt und von Alsterland beschriebenen Routen (Touren 5 und 8 – mit schönen Reetdachhäusern am Weg), Kayhude/Naherfurt, ein tolles Landcafé, das Wakendorfer Moor…

Eine Hexentreppe führt schließlich auf die ehemalige Bahntrasse EBO (Elmshorn, Barmstedt, Oldesloe) –  auch der Kuddl Barmstedt-Weg genannt. Hier kann man auf dem längsten Obstgehölzpfad Europas wandeln und viele spannende Obstsorten kennenlernen. Auf diesem Pfad gelangt man geradewegs nach Henstedt-Ulzburg.

Zurück bin ich über Götzberg gefahren, hier kommt man an der Götzberger Mühle (siehe auch diesen Link) vorbei, die auch vom Kuddel-Barmstedt-Weg aus durch das Dickicht schimmert. Im Verlauf der Götzberger Straße gibt es ein paar nette Rastmöglichkeiten, alsbald kann man am Rande des Forst Endern noch einen Abstecher zum Düvelsbarg in Wakendorf II machen und ein Stückchen an der Bredenbek entlangfahren. Bald darauf landet man in Nienwohld und hier kann man eine entspannte Runde durch das stille Nienwohlder Moor fahren. Etwas für echte Naturliebhaber. Über Gräberkate oder Binnenhorst/Mühlenweg und anschließend den Jersbeker Forst mit dem Barockgarten ging es wieder zurück nach Bargteheide

Übrigens entspringt in Henstedt-Ulzburg die Alster! Von dort kann man auch prima eine Tour machen, z.B. diese hier:  Auf den Spuren der Alster

Einkehr auf dem Weg:
http://www.waldesruh-sh.de/ (Jersbek)
http://www.cafe-alsterwiesen.de/ (Kayhude, OT Naherfurth)
http://www.alsterdorf-assistenz-ost.de/fuer-sie-vor-ort/gastronomie/gutscafe (Bargfeld)
http://dorfcafe-nienwohld.de (Nienwohld)
https://zumfasanenhof.de/ (Jersbek)

 

Übers schneebeglänzte Feld…

Die Landschaft hatte gestern für ein paar Stunden einen geradezu märchenhaften, Anstrich. Eine zarte Schneedecke lag über allem, Sonne, blauer Himmel….. Völlig fasziniert davon bin ich vormittags zwei Stunden spazierengegangen..

Gerade so wie in dem Lied – „Es ist für uns eine Zeit angekommen;
sie bringt uns eine große Freud‘.
Übers schneebeglänzte Feld
wandern wir, wandern wir
durch die weite, weiße Welt….

Die Aufnahmen (hier eine kleine Auswahl :-)) entstanden zwischen der Déviller Straße und Tremsbüttel…

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Störtebekers Versteck

Die heutige Geburtstagstour führte zum Hemmelsdorfer See – der „Hermann-Löns-Blick“ lohnt sich auch bei bedecktem Wetter. Im See befindet sich die tiefste Stelle Deutschlands. Das Naturschutzgebiet drumherum strotzte nur so vor morbidem Charme… Störtebeker soll hier in der nahegelegenen Räuberkuhle seine Beute versteckt haben als der See noch Teil der Ostsee war. Diese Räuberkuhle haben wir natürlich auch aufgespürt. Wir waren nicht sicher, ob der Begriff nicht vielleicht unkorrekt ist – vielleicht müßte es jetzt Räuberinnen- und Räuberkuhle heißen oder gar RäuberInnenkuhle  😆 Oder gab es etwa nie weibliche Piraten? 😛

In Niendorf an der Hafenbar stand der Glühwein für die kommende Wintersaison schon dekorativ drapiert auf der Mauer bereit, auch der Erdbeerhof in Warnsdorf war sehenswert – ein echtes Konsum- und Verführparadies. Auf dem Rückweg folgte noch ein Abstecher nach Travemünde.

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