Der Mai ist gekommen…

P1070273P1070255In Stormarn werden am 1. Mai in einigen Gemeinden Maibäume aufgestellt – eigentlich eine Tradition, die eher in Süddeutschland verbreitet ist.

Am 1. Mai war ich wieder mit dem Rad unterwegs und habe mir das Maibaumhochziehen in Hoisdorf angeschaut, das die Feuerwehr dort organisiert. Dazu spielte das Feuerwehrorchester.

Die Tour führte weiter nach Lütjensee, unterwegs habe ich wieder ein paar schöne Wege entdeckt, Hoisdorf und Lütjensee sind kleine Perlen, eingebettet in eine malerische Landschaft…

Ein paar Touren- und Einkehrtips für die Region gibt es demnächst im Magazin Hamburg Nordost zu lesen…

Maibaumfeste gibt es übrigens auch z.B. in Grabau und Hamfelde.

Ostertour

Goethe sinniert in seinem „Osterspaziergang“:

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;

Daran fühlte ich mich am Ostersonntag erinnert. Es war zwar kein Spaziergang, sondern eine kleine Radtour und sie führte zu einigen kleinen Stormarner Teichen in Bargfeld-Stegen, die kaum jemand kennt. Der Binnenhorster und der Hüxter Teich liegen wie ein blaues Band verschwiegen und verlassen in der Landschaft.

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Am idyllischen Bargfelder Mühlenteich Gräberkate  gibt es eine historische Badestelle (privat) zu bewundern und interessante Häuser, die an den Harz oder Mecklenburg erinnern.  P1070116P1070119P1070102

Siebenbäumen – nie gehört?

Am Sonntag habe ich meine erste größere Radtour des Jahres gemacht. Sie führte nach Siebenbäumen. Kennt kaum jemand. Mein Großcousin ist dort ein Fußballstar.  Er wurde 2014 von Grün-Weiß Siebenbäumen „geschnappt“ und macht sogar als Verteidiger dauernd Tore.

Auf der Tour dorthin habe ich festgestellt, daß man dauernd an irgendwelchen landschaftlichen oder kulturellen Glanzpunkten vorbeikommt. Daher hier eine kleine Streckenbeschreibung, illustriert mit ein paar Impressionen.

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In Tremsbüttel gibt es die Gelegenheit, das Schloß und den Tremsbüttler Schloßgarten zu besichtigen. Auch die historische Kate ist einen Blick wert. Weiter geht es nach Lasbek, hier streift man den idyllischen Mühlenteich und kann einen Blick auf das ehemalige Mühlengelände und das Gestüt Lasbek werfen. Der Tchibo-Erbe Günter Hertz hat hier ein stattliches Domizil. An der Kreuzung Achterbrook/Steindamm geht es schräg rechts in den Lehmskuhlenweg hinein. Der Weg führt geradeaus in den landwirtschaftlichen Eicheder Weg. Über Eichede-Horst gelangt man zur Oldesloer Straße (K 79).

Hier haben wir einen kleinen Abstecher nach Eichede (Gemeinde Steinburg) gemacht, sind also zunächst nach rechts abgebogen. Die Kirche und der historische Dorfanger sind sehenswert. Das nächste Ziel heißt Stubben, es liegt schon im Lauenburgischen. Irgendwo auf der Stubber Chaussee zwischen Eichede und Stubben verläuft die Kreisgrenze. Wer nicht an der Chaussee fahren möchte, wählt den Radeländer Weg – einen landwirtschaftlichen Weg mit vielen Obstbäumen. Stubben ist bekannt durch seinen großen Kultflohmarkt Ende August, der mit viel Aufwand und Liebe durch den Kulturverein und die Feuerwehr organisiert wird. Der Flohmarkt auf dem großen Dorfplatz lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher auch von auswärts an, kommerzielle Anbieter sind nicht zugelassen. Ansonsten ist Stubben ein hübsches Dorf mit reichem kulturellen Leben und viel Natur. Über die Stubber Chaussee und die Oldesloer Straße gelangt man nach Groß Boden. Hier haben wir einen kleinen, lohnenswerten Schlenker (links in die Straße Riekenhagen) zum Mühlenteich gemacht. Ein alter Windmühlentorso (Privatbesitz) springt einem auf dem Weg dorthin ins Auge. Der Mühlenteich liegt reizvoll-idyllisch, hier bietet sich eine kleine Pause an. Man kann die altehrwürdige ehemalige Wassermühle und das erneuerte Wasserrad bewundern, das Peter Lis 2010 bauen ließ. Zurück zur Oldesloer Straße geht es über die Straße hinweg geradeaus in die Waldstraße in Richtung Schürensöhlen. Nun folgt das letzte Stück, es geht immer geradeaus und Am Putteich führt der Weg rechts über ein schönes Waldstück mit zahlreichen Schlüsselblumen nach Siebenbäumen mit schöner Kirche, einem Gallerieholländer und einem grandiosen Fußballplatz, auf dem eine kleine hölzerne Tribüne zum Zuschauen und Sonnen einlädt 🙂

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Künstlerdorf Deiá und Cala Deiá

Gestern habe ich nur eine kleine Rundtour vom Leuchtturm über Gran Muleta gemacht. Heute mit dem Bus nach Deiá und zur Cala Deiá gewandert, sehr schön. Die Sachsen aus dem Hotel wollen heute den ziemlich abenteuerlichen Küstenweg zurück nach Port de Soller wandern, das erste Stück Weg ist identisch mit meinem. Bin gespannt, was sie heute abend erzählen. An der Cala Deiá treffe ich die Bayern von neulich wieder.  Laut Karte gibt es in der Nähe noch einen Piratenturm. Auf halbem Wege wird man aber durch hohe Gatter und Alarmanlagen zurückgehalten… privat. Es hatte mich auch schon stutzig gemacht, daß niemand, mit dem ich bisher geredet habe, überhaupt von der Existenz des Turms wußte. Auf halbem Wege aber grandiose Blicke! An der sonnenbeschienen Kirche Rast mit einem bocadillo con queso und einer Apfelsine. Herrlich. Anschließend noch kleiner Rundgang durch Deiá: Malerische Gassen, Häuser mit Orangen- und Zitronenbäumen und Hühnern im Garten, schnuckelige Restaurants und jede Menge Kunst. Mit dem 16 Uhr-Bus zurück nach Port de Soller. In Soller steigt jemand aus dem Hotel zu, mit dem ich vorgestern von Deiá nach Port de Soller gewandert bin. Man trifft hier immer wieder dieselben Leute 🙂

 

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Von Deía bis Port de Sóller

Wunderschöne Tour! Mit dem Bus nach Deía, von dort Blick von der hochgelegenen Kirche ins Tal. Dann auf dem GR 221 auf dem Höhenweg Cami de Castello und dem cami de son sales zurück nach Port de Soller. Rast im Café Son Mico – Orangentarte und Café con leche. Eigentlich wollte ich die Tour noch mit einem Abstecher zur Cala Deía und Punta de Deía mit Sa Torre verbinden. An der Bushaltestelle meinten jedoch zwei kernige Wanderer aus Bayern, daß das noch mal eine zweite Tagestour sei.. 🙂

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Im Land, wo die Zitronen und Orangen blühn …

Die heutige Rundtour verlief von Port de Soller in Richtung Deia über den Cami de Muleta, Muleta Gran und Son Breda. Unterwegs wunderschöne Blicke auf die Cala Deía. Zurück nach Port de Soller über den urigen Cami de son Sales durch Orangen- und Zitronenhaine. Die Mandelblüte fängt auch langsam an. Sehr schöne Tour!

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