Seentour im Kreis Segeberg

Gestern habe ich eine grandiose Seen-Radrundtour um Bad Segeberg gemacht. In Bad Segeberg war Stadtfest und Flohmarkt. Aber schon nach wenigen Kilometern hatte der Trubel ein Ende und es gab nur noch Natur. Auf dem Weg lagen sieben Seen – allesamt mit idyllischen, ruhigen Badestellen – die perfekte Entschleunigung!

Start war in Bad Segeberg am Segeberger See. Von dort ging es am Ihlsee vorbei auf einer historischen Bahntrasse über Klein Rönnau und Groß Rönnau nach Blunk. Unterwegs kann man bei einem Imker auch noch Honig kaufen und sich über die Honigherstellung informieren. Zwischen Klein Rönnau und Groß Rönnau überquert man die Trave. Der steile Seeredder in Blunk führte direkt ins Paradies: Der Blunker See lag glitzernd und ruhig in der Sonne. Fantastisch. Nur eine vierköpfige Radfahrergruppe hatte es sich hier gemütlich gemacht. Weiter ging es zum Muggelsfelder See.
Ein verwunschener Pfad führt ans Ufer. Auch ein Blick auf das spätbarocke Gut Muggelsfelde bietet sich hier.

Weiter ging es zum Nehmser See – ebenfalls mit einer ebenfalls einladenden Badestelle, kleinem Strand und Holzsteg – und dann in Richtung Göls am Südufer des langgestreckten Wardersees entlang, der ebenfalls mit einigen schönen Badestellen und Ausblicken aufwartet. Kurz vor Warder überquert man über einer Holzbrücke die Trave.
Über Quaal ging es schließlich wieder über den Stipsdorfer Weg zum Segeberger See. Am Klüthseehof führt ein Weg auch noch zum kleinen Klüthsee.

Einkehr:

Restaurant am Ihlsee
Zum Alten Bahnhof, Blunk
Landhaus Schulze-Hamann
Café Ehrgarten, Quaal
Klüthseehof
Gastronomie in Bad Segeberg

 

 

 

 

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Bahntrassenradeln von Hoisdorf nach Glinde

Heute war ich auf der Bahntrasse der ehemaligen südstormarnschen Kreisbahn unterwegs. Ziel war Glinde.

Entlang der Strecke gibt es einiges zu entdecken, unter anderem auch ein paar noch erhaltene Bahnhöfe, Störche, Ziegen, eine alte Dorfschule von 1903 und viel Natur.

Die Strecke ist gesäumt von hohen, alten Bäumen. Vom Weg abkommen ist hier fast unmöglich, da es so gut wie immer geradeausgeht (zweimal aber auch schräg links, hier heißt es aufpassen). 😉

Der Glinder Mühlenteich und der Friedericipark mit dem Stadtwald sind kleine Naturoasen in dem ansonsten architektonisch leider nicht so ansprechenden Ort (zumindest in der Innenstadt). 😉

Die Kupfermühle mit dem Museum ist Sonntag nachmittag geöffnet und wird ehrenamtlich betreut. Es lohnt sich: das durch Pumpen betriebene Mühlrad wird für Besucher angeworfen, die liebevoll zusammengetragene, vielfältige Ausstellung bietet Einblicke in das historische Leben: alte Handwerkskünste, Haushalt, Landwirtschaft, das Schulleben.. Unter anderem gibt es ein Wohnzimmer im 50er Jahre Stil zu bewundern sowie einen historischen Frisiersalon.

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www.suedstormarnsche-kreisbahn.de
www.bahntrassenradeln.de (Glinde-Trittau)
www.hbv-glinde.de
tourismus-stormarn.de (Bahntrasse Südstormarnsche Kreisbahn)

Finkenwerder-Teufelsbrück-Ohlsdorf

Vor einer Woche war ich wieder auf dem 2. Grünen Ring unterwegs – leider bei Regen und 16 Grad .. Von Landungsbrücken ging es zunächst mit der Fähre nach Finkenwerder und von dort nach Teufelsbrück. Hier beginnt die offizielle Route des 2. Grünen Rings.

Es ist erstaunlich, wie grün Hamburg ist und wieviele Kleingärten es dort gibt… Gerade hat man noch eine Hauptverkehrsstraße überquert und kurz danach befindet man sich in einem Kleingartengelände, in verlassenen ländlichen Gebieten oder einem Park.. Der Weg ist oft nicht ganz einfach zu finden, die Beschilderung ist manchmal schlecht zu sehen. Am besten Navi und Karte mitnehmen! Die Tour endete am S-Bahnhof Ohlsdorf, danach hat sich noch eine Einkehr in der Ratsmühle am Ratsmühlendamm angeboten. Wegen des schlechten Wetters waren wenig Leute unterwegs. Ein ausführlicherer Bericht erscheint in der nächsten Ausgabe von Hamburg-Nordost.

Interaktive Radkarte des 2. Grünen Ringes

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Bevor der Mai geht..

.. hier noch ein paar Zeilen und Fotos ..

In den letzten acht Wochen habe ich es tatsächlich geschafft, mein Journalismusstudium abzuschließen. Ich habe recherchiert, Reportagen, eine Glosse, eine Rezension, zwei Portraits, einen Bericht und Kommunikationskonzepte geschrieben, fotografiert, ein Interview geführt und Texte redigiert. Es waren lehrreiche Ausnahmewochen. Ich hatte frei, habe draußen gearbeitet, und das bei „Kaiserwetter“. Gestern habe ich die letzte Arbeit abgegeben. Einen Tag vor dem allerletzten Abgabetermin! :-).

Für das Magazin Nordost war ich aber auch unterwegs – diesmal auf dem sogenannten „2. Grünen Ring“ in Hamburg. In der Juniausgabe kommt ein Bericht darüber.

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Henstedt Ulzburg – der Weg ist das Ziel

Am Sonntag habe ich meine erste Radtour des Jahres gemacht – nach Henstedt-Ulzburg bei 25 Grad. Und nun sind schon wieder nur 4 Grad… brr.. Ziel war ein Flohmarkt in Henstedt-Ulzburg. Als ich den erreichte, waren die meisten Aussteller schon wieder beim Einpacken.. ;-). Macht nichts, das Flohmarkterlebnis und die Tour waren herrlich und sehr empfehlenswert..

Unterwegs gab es viel Interessantes am Wegesrande zu entdecken, als da waren…

… die Kieskuhle Jersbek, das Restaurant Waldesruh, Jersbek, das Gutscafé Bargfeld (Abstecher zur alten Burg möglich), Wakendorf II, die Oberalsterniederung mit einem Aussichtspunkt und von Alsterland beschriebenen Routen (Touren 5 und 8 – mit schönen Reetdachhäusern am Weg), Kayhude/Naherfurt, ein tolles Landcafé, das Wakendorfer Moor…

Eine Hexentreppe führt schließlich auf die ehemalige Bahntrasse EBO (Elmshorn, Barmstedt, Oldesloe) –  auch der Kuddl Barmstedt-Weg genannt. Hier kann man auf dem längsten Obstgehölzpfad Europas wandeln und viele spannende Obstsorten kennenlernen. Auf diesem Pfad gelangt man geradewegs nach Henstedt-Ulzburg.

Zurück bin ich über Götzberg gefahren, hier kommt man an der Götzberger Mühle (siehe auch diesen Link) vorbei, die auch vom Kuddel-Barmstedt-Weg aus durch das Dickicht schimmert. Im Verlauf der Götzberger Straße gibt es ein paar nette Rastmöglichkeiten, alsbald kann man am Rande des Forst Endern noch einen Abstecher zum Düvelsbarg in Wakendorf II machen und ein Stückchen an der Bredenbek entlangfahren. Bald darauf landet man in Nienwohld und hier kann man eine entspannte Runde durch das stille Nienwohlder Moor fahren. Etwas für echte Naturliebhaber. Über Gräberkate oder Binnenhorst/Mühlenweg und anschließend den Jersbeker Forst mit dem Barockgarten ging es wieder zurück nach Bargteheide

Übrigens entspringt in Henstedt-Ulzburg die Alster! Von dort kann man auch prima eine Tour machen, z.B. diese hier:  Auf den Spuren der Alster

Einkehr auf dem Weg:
http://www.waldesruh-sh.de/ (Jersbek)
http://www.cafe-alsterwiesen.de/ (Kayhude, OT Naherfurth)
http://www.alsterdorf-assistenz-ost.de/fuer-sie-vor-ort/gastronomie/gutscafe (Bargfeld)
http://dorfcafe-nienwohld.de (Nienwohld)
https://zumfasanenhof.de/ (Jersbek)

 

Übers schneebeglänzte Feld…

Die Landschaft hatte gestern für ein paar Stunden einen geradezu märchenhaften, Anstrich. Eine zarte Schneedecke lag über allem, Sonne, blauer Himmel….. Völlig fasziniert davon bin ich vormittags zwei Stunden spazierengegangen..

Gerade so wie in dem Lied – „Es ist für uns eine Zeit angekommen;
sie bringt uns eine große Freud‘.
Übers schneebeglänzte Feld
wandern wir, wandern wir
durch die weite, weiße Welt….

Die Aufnahmen (hier eine kleine Auswahl :-)) entstanden zwischen der Déviller Straße und Tremsbüttel…

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