Siebenbäumen – nie gehört?

Am Sonntag habe ich meine erste größere Radtour des Jahres gemacht. Sie führte nach Siebenbäumen. Kennt kaum jemand. Mein Großcousin ist dort ein Fußballstar.  Er wurde 2014 von Grün-Weiß Siebenbäumen „geschnappt“ und macht sogar als Verteidiger dauernd Tore.

Auf der Tour dorthin habe ich festgestellt, daß man dauernd an irgendwelchen landschaftlichen oder kulturellen Glanzpunkten vorbeikommt. Daher hier eine kleine Streckenbeschreibung, illustriert mit ein paar Impressionen.

radtoursiebenbäumengro

In Tremsbüttel gibt es die Gelegenheit, das Schloß und den Tremsbüttler Schloßgarten zu besichtigen. Auch die historische Kate ist einen Blick wert. Weiter geht es nach Lasbek, hier streift man den idyllischen Mühlenteich und kann einen Blick auf das ehemalige Mühlengelände und das Gestüt Lasbek werfen. Der Tchibo-Erbe Günter Hertz hat hier ein stattliches Domizil. An der Kreuzung Achterbrook/Steindamm geht es schräg rechts in den Lehmskuhlenweg hinein. Der Weg führt geradeaus in den landwirtschaftlichen Eicheder Weg. Über Eichede-Horst gelangt man zur Oldesloer Straße (K 79).

Hier haben wir einen kleinen Abstecher nach Eichede (Gemeinde Steinburg) gemacht, sind also zunächst nach rechts abgebogen. Die Kirche und der historische Dorfanger sind sehenswert. Das nächste Ziel heißt Stubben, es liegt schon im Lauenburgischen. Irgendwo auf der Stubber Chaussee zwischen Eichede und Stubben verläuft die Kreisgrenze. Wer nicht an der Chaussee fahren möchte, wählt den Radeländer Weg – einen landwirtschaftlichen Weg mit vielen Obstbäumen. Stubben ist bekannt durch seinen großen Kultflohmarkt Ende August, der mit viel Aufwand und Liebe durch den Kulturverein und die Feuerwehr organisiert wird. Der Flohmarkt auf dem großen Dorfplatz lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher auch von auswärts an, kommerzielle Anbieter sind nicht zugelassen. Ansonsten ist Stubben ein hübsches Dorf mit reichem kulturellen Leben und viel Natur. Über die Stubber Chaussee und die Oldesloer Straße gelangt man nach Groß Boden. Hier haben wir einen kleinen, lohnenswerten Schlenker (links in die Straße Riekenhagen) zum Mühlenteich gemacht. Ein alter Windmühlentorso (Privatbesitz) springt einem auf dem Weg dorthin ins Auge. Der Mühlenteich liegt reizvoll-idyllisch, hier bietet sich eine kleine Pause an. Man kann die altehrwürdige ehemalige Wassermühle und das erneuerte Wasserrad bewundern, das Peter Lis 2010 bauen ließ. Zurück zur Oldesloer Straße geht es über die Straße hinweg geradeaus in die Waldstraße in Richtung Schürensöhlen. Nun folgt das letzte Stück, es geht immer geradeaus und Am Putteich führt der Weg rechts über ein schönes Waldstück mit zahlreichen Schlüsselblumen nach Siebenbäumen mit schöner Kirche, einem Gallerieholländer und einem grandiosen Fußballplatz, auf dem eine kleine hölzerne Tribüne zum Zuschauen und Sonnen einlädt 🙂

20170409_18302320170409_13343520170409_14113120170409_172013P107007720170409_173221

Advertisements

2 Gedanken zu „Siebenbäumen – nie gehört?

  1. Lieben Dank fürs vorbeischauen und folgen meines kleinen Blogs! 🙂 Schön- so habe ich dich gefunden! Und ich kenne Siebenbäumen tatsächlich 😀 Die Gegend ist echt schön da, aber auch ordentlich hügelig! Hast ja echt eine schöne Tour hinter dir!

    Ganz liebe Grüße aus dem flachen Holland 😀

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s