Auf dem Stormarnweg nach Lübeck…

Am Sonnabend bin ich mit dem Rad von Klein Wesenberg nach Lübeck gefahren. In der Nähe der Kirche kann man gut parken. Auf dem Stormarnweg (Etappe 6) der gleichzeitig ein alter Pilgerweg ist, bin ich dann direkt in die Lübecker Innenstadt gefahren. Mit dem Rad sind einige Teilstücke nicht ganz einfach zu bewältigen.

Der erste Teil des Weges führt an Feldern vorbei und durch urigen, fast mystisch anmutenden Wald. Wurzeln, Hügel, Modder, schmale und kurvige Wegführung machen die Bewältigung der Strecke nicht ganz einfach, aber auch interessant. Auf dem letzten längeren Teilstück gelangt man auf glatten Wegen parallel zur Kanal-Trave direkt in die Innenstadt von Lübeck! 

In Lübeck habe ich dann wieder viele nette Gleichgesinnte bei einem Spaziergang für die Grundrechte getroffen. Wir leben in historischen Zeiten… :-).

Ich mußte an den Spruch denken, den ich in dem Buch „Das Pippilotta-Prinzip“ gefunden habe:

In der Regel sind es Gedanken an Menschen oder Momente in der Natur, die uns glücklich machen. Menschen und Natur sind ganz leicht zu finden! Sie müssen sich nur auf den Weg machen“. 

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Im wilden Wandsetal..

Den Radweg entlang des Flüßchen Wandse von Rahlstedt bis in die Hamburger Innenstadt habe ich schon ein paarmal erkundet. Gestern nun habe ich aber das Wandsetal mit der oberen Wandse entdeckt, und zwar nach dieser Beschreibung ab U-Bahn-Station Kiekut in Großhansdorf (also in zur Tourenbeschreibung umgekehrter Richtung). Mit dem auf dieser Seite mitgelieferten gps-Track war es eierleicht, den Weg zu finden (ohne hätte ich mich vermutlich ziemlich verfahren).

Ab Braak bis zum Naturschutzgebiet Höltigbaum befindet sich ein ganz schmaler, hochbewachsener Weg, der das Herz von Naturfreaks höher schlagen läßt…

Leider war der Weg zum Wandseteich in Höltigbaum mit rot-weißen Absperrbändern versperrt, somit werde ich dort irgendwann noch einmal hinfahren und dann vielleicht auch mal den in der Nähe gelegenen Barfußpfad ausprobieren.

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Rund um den Schaalsee

Am Montag habe ich mit dem Rad den Schaalsee umrundet. Die offiziellen Radwege teilweise zu verlassen und wo es möglich war, auf schmalen Wanderwegen direkt am See zu fahren, hat sich als sehr empfehlenswert erwiesen. Start war in Seedorf an der Kirche, dort kann man in Ruhe sein Rad ausladen und dann gleich starten und den idyllischen Seedorfer Werder entlang des Küchensees durchqueren. In der Nähe des Schaalseehofs in Dargow befindet sich ein hölzerner Aussichtsturm. Kurz vor Nienhof führt ein schmaler verwilderter Pfad direkt am Niendorfer Binnensee entlang. Man passiert einen slawischen Ringwall, der allerdings irgendwie (vielleicht auch nur für uns Unkundige) nicht ersichtlich war.. Bei Kittlitz gerät man wieder auf den normalen Radweg.

Auf Höhe Rosenhagen passiert man die ehemalige DDR-Grenze. Der Dutzower See liegt herrlich idyllisch und ruhig. Am See entlang geht es bis Kneese, hier hat man wieder Gelegenheit, einen Aussichtsturm zu erklimmen. Bis Lassahn haben wir dann den normalen Radweg entlang der Straße bevorzugt, um ein wenig „Strecke“ zu machen. Laut Karte verläuft ab Bernsdorf aber noch ein seenaher Wanderweg bis Lassahn. In Lassahn machen wir im Café Seeblick eine schöne längere Eis- und Kaffeepause. Weiter geht es entlang der Straße bis Zarrentin.

Aus Zeitgründen mußte leider die Umrundung des Neuenkirchener und Boissower Sees und der weitere Weg bis zur Käserei Kranichhof in Bantin ausfallen. Ebenso der Moorweg in Zarrentin, da der Steg vor ein paar Wochen abgebrannt ist – kurz nach der Renovierung..

Auch der Techiner See und Schaliß blieben unerkundet. In einem Reiseführer fand ich ein sehr verlockendes Foto eines Seesteges in Schaliß, allein dafür muß ich noch einmal eine weitere Tour an den Schaalsee unternehmen :-).

In nördlichen Zarrentin mußten wir uns für die Weiterfahrt bis Seedorf entscheiden, ob wir noch das Naturschutzgebiet Strangen mitnehmen oder nur entlang des Kirchensees fahren wollten. Wir haben uns für die letztere Variante entschieden – die Route entlang des Kirchensees in der abendlichen Sonne habe ich als einen der Höhepunkte der Tour empfunden. Entlang der Nebenstrecke über Marienstedt haben wir dann vor Groß Zecher noch einige sehr schöne lilafarbende Phazelien-Felder gesehen – und fühlten uns sozusagen wie in der – lauenburgischen – Provence.. Über Großzecher gelangten wir dann entlang des Küchen- und Priestersees wieder nach Seedorf. Die Tourenstrecke betrug ca. 45 km.

20200615_132024Schaalsee auf Höhe Dargow

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Blick auf den Dutzower See

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Lauenburgische Provence zwischen Groß-Zecher und Seedorf

Die schönsten Wanderungen um den Schaalsee: Tips von Komoot
Die schönsten Radtouren rund um den Schaalsee: Tips von Komoot

Kleine Auszeit in der „weiten Welt“ ..

Ich liebe es, mit dem Rad oder zu Fuß um Seen herumzustromern. Letztes Jahr habe ich auf Usedom unter anderem am Achterwasser bei Neppermin, dem Balmer See und auf der Halbinsel Cosim fast mystische Eindrücke mitgenommen.

Dieses Jahr hatte ich bereits traumhafte Radtouren rund um den Ratzeburger See und die Möllner Seenkette. In Mölln ist mir zwar im Wald meine Schaltung kaputtgegangen, aber zum Glück erst am Ende der Tour. Wie durch Zauberhand habe ich dann sogleich einen Radladen gefunden, von dem ich dann auch ein Mietrad bekommen habe, so daß ich den Rest der Tour bis Nusse fahren konnte, wo mein Auto stand. Ein sehr netter Laden und gar nicht frech (obwohl die frech styler heißen).

Am Montag bin ich nun über „Weitewelt“ und „Berlin“ in die paradiesische Holsteinische Schweiz gefahren. Eigentlich wollte ich eine Radtour rund um den Plöner See machen, habe dann aber ab Bosau eine ganz andere Tour gemacht, die an unterschiedlichen Seen entlangführte: Großer Plöner See/Bischofssee, Vierer See, Höftsee, Behler See, rund um den Dieksee, Malente, Bösdorf.. und wieder retour nach Bosau.

 

Schurrmurr & Prüllkram

Als Kind habe ich allerlei skurrilen und lustigen Krimskrams zusammengesammelt: bunte Ketten, Perlen, Lego, Plastikpuppen, Bücher, Knete, Kasperpuppen, Schneekugeln, Mundharmonikas, Malstifte, Spardosen, Figuren und, und, und … (einiges habe ich davon tatsächlich heute noch :-).
Mein Vater hat immer allerlei kuriose Worte dafür verwendet, die ich seitdem teilweise nie wieder gehört habe: So z.B. Schurrmurr und Prüllkram, ferner: Tinneff, Plunder, Klimbim oder Firlefanz. 🙂

In diese Kategorie paßt sicher auch eine winkende Miniatur-Queen mit Solarzelle., die vor einigen Jahren mal den Vogel bei unserem Chor-Gammeljulklapp abgeschossen hat… 🙂

Hauptsache raus! Die Gedanken sind frei …

Wir sollen doch jetzt immer so viel für unsere Gesundheit tun… :-)…
Wie wär‘ es mit Spazierengehen, Meditieren, Radfahren, singen, draußen ein Buch lesen und Sonne tanken – die beste Gesundheitsvorsorge ever! Hier noch ein paar Tips

  • Reichlich Vitamin C und Zink
  • Vitamin D (jeden Tag mindestens ne halbe Stunde lang unbekleidet sonnen)
  • Kräutertee oder heiße Zitrone (kann man in der Thermoskanne mitnehmen)
  • Humor, viel lachen und nicht alles so ernst nehmen..
  • kein Streß, keine Ängste
  • H2O2
  • OPC
  • kollodiales Silber
  • oder das hier alles

Damit macht man allen Viren den Garaus ganz ohne künstliche Eingriffe wie Impfungen oder Medikamente :-). Louis Pasteur sagte: „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles!“

Auf dem Wandseradweg oder dem Alsterwanderweg gelangt man übrigens wunderbar in die Hamburger Innenstadt. Die schöne, entspannte Stimmung in den Parks genießen und vielleicht das Hamburger Rathaus zum Ziel machen… Dort sah es letzte Woche so aus und vorletzte Woche so  …:-).

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Kurz fassen und tief greifen…

Gerade gelesen: „Städtebund fordert tief greifende Reform des Sozialstaats“.

Aha. Ich habe dabei jemanden vor Augen, der tief in eine Tasche oder ähnliches greift (um z.B. Geld oder Geschenke herauszuholen). 😉 Eine Reform kann zwar tief eingreifen (z.B. in das Sprachgefühl, wie man an der sogenannten Rechtschreibreform sieht), aber gemeint ist wohl doch „tiefgreifend“ – nämlich im Sinne von profund, einschneidend .. Na, wir werden sehen, wer wann wem wohin wie tief greift.

Wenn da mal nicht mit der Rechtschreibung was schiefgegangen (und nicht schief gegangen) ist. Schief geht man, wenn man z.B. „Rücken hat“ oder sich zuviel auf den Buckel geladen hat.

Wie dumm, daß Rechtschreibung oft so abgrundtief schwerfällt (und nicht schwer fällt). Schwer fällt man, wenn man einen Abgrund übersieht…

Im Moment gibt es ja so einige, die zurücktreten oder entlassen werdenWer weiß, ob einige davon nicht mal zurück treten (hoffentlich nicht so schmerzhaft).

Es ist übel, wenn jemand zusammengeschlagen wird.. Dann doch lieber nur
zusammen schlagen, vielleicht die Trommel, nach einer Fliege oder beim Badminton.

Na, schwirrt schon der Kopf?

Man sollte sich zu diesem Thema mal zusammensetzen und nicht etwa nur zusammen
setzen, z.B. ins Theaterpublikum, in einen Ameisenhaufen oder beim Toto auf ein Pferd.

Ich glaube, die Frau war wohl behütet (hatte wohl einen Hut auf). Sie ist jedenfalls wohlbehütet und ohne Sorgen aufgewachsen.

Fertig bringen: Der Pizzaservice bringt die heißersehnte Pizza, die schon fertig ist und nicht mehr in den Ofen muß. Er bringt sie fertig. Sie hat es dann fertiggebracht, diese in nur 5 Minuten zu vertilgen. Sie war nämlich heiß ersehnt, aber leider nur lauwarm.

Kaputt reden: Ich bin kaputt von der Gartenarbeit und rede. Man kann sich aber auch kaputtreden, also den Mund fusselig reden (auch so eine aussterbende Redensart) 😉

Artikel, die im Internet erscheinen, werden meist kommentiert. Die meistkommentiertesten Artikel sind oft die interessantesten.

Manchmal muß man sich kurz fassen (weil man es nicht fassen kann), aber nun werde ich mich kurzfassen, schließe diesen Beitrag und mache irgendwann mit einem neuen weiter. Stoff gibt es ja genug.

🙂

 

 

 

 

Plön, Eutin und Scharbeutz

Meine Geburtstagstour führte am Sonnabend nach Plön, Eutin und Scharbeutz.

Es ist erstaunlich, wie klein Plön ist – eine Kreisstadt mit nur 9.000 Einwohnern, immerhin mit einer netten Fußgängerzone. Der Ort ist komplett von Wasser umgeben! Eine Herbstwanderung auf die Prinzeninsel lohnt bei jedem Wetter. Der Plöner Bahnhof hat noch eine historische wilhelminische Überdachung!

Nachtrag vom 15.12.18: Der Weihnachtsmarkt in Plön ist ein Geheimtip, da alle Welt für Weihnachtseinkäufe  offenbar nach Lübeck, Hamburg oder Flensburg fährt..

Plöner Sehenswürdigkeiten

Eutin wartet unter anderem mit einem Schloß und einem schönen Schloßgarten auf, der im Herbst einen fast morbiden Charme versprüht. Unterwegs kann man sich Beiträge von Bürgern anhören, die ihre Kindheitserlebnisse rund um Eutin schildern – eine schöne Idee! In Eutin wurde 1976 der bekannte Tatort Reifezeugnis mit Nastassja Kinski gedreht, die Johann-Heinrich-Voß-Schule, das altehrwürdige Gymnsium war einer der Hauptdrehorte.
Sehenswertes in Eutin

In Scharbeutz brummt bereits vorweihnachtliche Atmosphäre – hier kann man bei jedem Wetter draußen essen und trinken, für einen Draußenmenschen wie mich einfach perfekt. Selbst auf der Brücke treiben sich bei Dunkelheit und Nieselregen noch Leute herum.

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Bergedorf

Am Sonntag war ich nach langer Zeit mal wieder in Bergedorf. Es war eine schöne Herbsttour und ich habe einiges über Bergedorf gelernt.

Der „Bergedorfer Stadtrundgang“ führt über folgende Stationen:
Bergedorfer Hafen, historisches Hasse-Haus, ehemalige Kornmühle, Kirche St-Petri und Pauli, Schloß und Schloßgarten mit Schloßgraben, Kaiser-Wilhelm-Platz mit Brunnen, Wochenmarkt, Bille und Schillerufer, Mühle und Reetwerder mit historischer Architektur.

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Entdeckerrouten
Bergedorf Chronik und Rundgang
Sehenswertes Bergedorf
Bergedorfer Schloßgarten