Plön, Eutin und Scharbeutz

Meine Geburtstagstour führte am Sonnabend nach Plön, Eutin und Scharbeutz.

Es ist erstaunlich, wie klein Plön ist – eine Kreisstadt mit nur 9.000 Einwohnern, immerhin mit einer netten Fußgängerzone. Der Ort ist komplett von Wasser umgeben! Eine Herbstwanderung auf die Prinzeninsel lohnt bei jedem Wetter. Der Plöner Bahnhof hat noch eine historische wilhelminische Überdachung!
Plöner Sehenswürdigkeiten

Eutin wartet unter anderem mit einem Schloß und einem schönen Schloßgarten auf, der im Herbst einen fast morbiden Charme versprüht. Unterwegs kann man sich Beiträge von Bürgern anhören, die ihre Kindheitserlebnisse rund um Eutin schildern – eine schöne Idee! In Eutin wurde 1976 der bekannte Tatort Reifezeugnis mit Nastassja Kinski gedreht, die Johann-Heinrich-Voß-Schule, das altehrwürdige Gymnsium war einer der Hauptdrehorte.
Sehenswertes in Eutin

In Scharbeutz brummt bereits vorweihnachtliche Atmosphäre – hier kann man bei jedem Wetter draußen essen und trinken, für einen Draußenmenschen wie mich einfach perfekt. Selbst auf der Brücke treiben sich bei Dunkelheit und Nieselregen noch Leute herum.

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Bergedorf

Am Sonntag war ich nach langer Zeit mal wieder in Bergedorf. Es war eine schöne Herbsttour und ich habe einiges über Bergedorf gelernt.

Der „Bergedorfer Stadtrundgang“ führt über folgende Stationen:
Bergedorfer Hafen, historisches Hasse-Haus, ehemalige Kornmühle, Kirche St-Petri und Pauli, Schloß und Schloßgarten mit Schloßgraben, Kaiser-Wilhelm-Platz mit Brunnen, Wochenmarkt, Bille und Schillerufer, Mühle und Reetwerder mit historischer Architektur.

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Entdeckerrouten
Bergedorf Chronik und Rundgang
Sehenswertes Bergedorf
Bergedorfer Schloßgarten

 

 

Touristinnen in Hamburg

Ich war mal wieder in Hamburg als Touristin unterwegs. Am 29. September im Botanischen Garten (Loki Schmidt Garten) und am 5. Oktober im Altonaer Dahliengarten.  Hier ein paar Impressionen:


Am 5. Oktober stand auch noch eine kleine historische Stadterkundung mit meiner neuen kundigen Begleiterin, die ich in Maastricht kennengelernt habe (Jahrgang 1935 und Hamburger Urgestein) auf dem Plan. Von ihr kann ich nunmehr vieles aus der Hamburger Geschichte aus erster Hand erfahren!

Auch einige historische Hamburg-Krimis von Boris Meyn („Der Tote im Fleet“ und „Der blaue Tod“) sowie der „Der Trümmermörder“ von Cay Rademacher haben nunmehr mein geschichtliches Interesse noch mehr geweckt, da sie viele Zusammenhänge und Hintergründe vermitteln.

Mit der Buslinie 3 sind wir durch die halbe Stadt gefahren und danach haben wir noch die historische Deichstraße, Nicolaifleet, die Nicolaikirche, die Trostbrücke und die Überreste des Bischofsturms – Stichwort „Hammaburg“ – neben der Petrikirche erkundet. Meine Begleiterin will wissen, was als nächstes auf dem Plan steht. Da gibt es natürlich so manches, gestern habe ich mehrere Kilo Hamburg-Bücher studiert. An erster Stelle steht der Süllberg. Da wollte ich schon lange mal hin. Und dann die Aussichtstürme auf dem Hotel Radisson am Dammtor, Elbphilharmonie, Nicolaikirche und noch ein paar andere und und und.. Im nächsten Jahr gibt es vielleicht eine kleine Hamburg-Serie in Hamburg-Nordost, mal schauen.. 🙂

 

Das Cornwall Schleswig-Holsteins

Heute wurde ich zu einer Wandertour an eine für mich noch unbekannte Steilküste zwischen der Kieler Förde und der Eckernförder Bucht eingeladen. Die Tour hat mich begeistert, etwas entschleunigt und auch Erinnerungen an Küstenwanderungen entlang der Küste von Cornwall wachgerufen.

Vor und nach der Wanderung haben wir den Aufenthalt am Leuchtturm Bülk und dem angegliederten Pavillon in sonnenbeschienenen Strandkörben genossen. Der Leuchtturm wurde natürlich auch erklommen.

Mehr Infos und Fotos demnächst..

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Links:
http://www.outdooractive.com/de/wanderung/ostseekueste-schleswig-holstein/am-buelker-leuchtturm-ostsee-bei-kiel/1386407/

http://www.leuchtturm-buelk.de/

 

Seentour im Kreis Segeberg

Gestern habe ich eine grandiose Seen-Radrundtour um Bad Segeberg gemacht. In Bad Segeberg war Stadtfest und Flohmarkt. Aber schon nach wenigen Kilometern hatte der Trubel ein Ende und es gab nur noch Natur. Auf dem Weg lagen sieben Seen – allesamt mit idyllischen, ruhigen Badestellen – die perfekte Entschleunigung!

Start war in Bad Segeberg am Segeberger See. Von dort ging es am Ihlsee vorbei auf einer historischen Bahntrasse über Klein Rönnau und Groß Rönnau nach Blunk. Unterwegs kann man bei einem Imker auch noch Honig kaufen und sich über die Honigherstellung informieren. Zwischen Klein Rönnau und Groß Rönnau überquert man die Trave. Der steile Seeredder in Blunk führte direkt ins Paradies: Der Blunker See lag glitzernd und ruhig in der Sonne. Fantastisch. Nur eine vierköpfige Radfahrergruppe hatte es sich hier gemütlich gemacht. Weiter ging es zum Muggelsfelder See.
Ein verwunschener Pfad führt ans Ufer. Auch ein Blick auf das spätbarocke Gut Muggelsfelde bietet sich hier.

Weiter ging es zum Nehmser See – ebenfalls mit einer einladenden Badestelle, kleinem Strand und Holzsteg – und dann in Richtung Göls am Südufer des langgestreckten Wardersees entlang, der ebenfalls mit einigen schönen Badestellen und Ausblicken aufwartet. Kurz vor Warder überquert man über einer Holzbrücke die Trave.
Über Quaal ging es schließlich wieder über den Stipsdorfer Weg zum Segeberger See. Am Klüthseehof führt ein Weg auch noch zum kleinen Klüthsee.

Einkehr:

Restaurant am Ihlsee
Zum Alten Bahnhof, Blunk
Landhaus Schulze-Hamann
Café Ehrgarten, Quaal
Klüthseehof
Gastronomie in Bad Segeberg